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Gedanken zum Thema 24/7 SklavinVon ClaudiaIn letzter Zeit beschäftigte ich mich sehr viel mit der Welt des BDMS und traf dabei immer wieder auf das heiß diskutierte Thema 24/7 Sklavin / Sklave, rund um die Uhr, die ganze Woche.Für mich persönlich wäre es, würde man 24/7 sehr streng nehmen, undenkbar. Hieße es dann doch, ich hätte absolut keine Möglichkeit mehr, selbständige Entscheidungen zu treffen. Angefangen von der Kleidung bis hin mit wem und wann ich mich treffen wollte. Würde soetwas von mir verlangt werden, mein Top stände ganz schnell ohne Sklavin da. Auch für ihn käme diese Form von 24/7 nicht in Frage, da er nicht willens ist, diese riesige Verantwortung zu übernehmen, ganz abgesehen davon, dass er durchaus eine Frau neben sich will, die ihren eigenen Kopf hat und selbständig denken kann. Also doch eine 24/7 Sklavin?Und doch fühle und bin ich eine 24/7-Sklavin. Ein Widerspruch? Nein.Der Gedanke und das Wissen, jederzeit für meinen Top verfügbar zu sein, machen mich zu einer solchen. Dies funktioniert jedoch nur, weil ich genau weiß, dass er mich niemals in eine Situation bringen würde (z.B. sozialer Rahmen, Arbeitsumfeld), in der ich ein Nein sagen müßte. Dass es durchaus Situationen geben kann, in denen ich mich innerlich winde, mir denke... "huch, doch jetzt nicht" *schmunzel*, gerade dies macht den Reiz für uns beide aus. Gedanken der VergangenheitUnlängst ließ ich meine Gedanken einfach schweifen und erinnerte mich an die Zeit, vor der Sklavin und verglich mit dem jetzigen Stand.Damals hatten wir ab und zu das Thema, dass mein Top, während ich in der Arbeit war, mich im Chat als bestellbare Telefon-Hure "anbot", erreichbar zu einem ausgemachten Zeitpunkt, den ich natürlich nicht wußte. Ich mochte dieses Spiel sehr. Doch hin und wieder schlich sich der Gedanke ein, was, wenn er einen Zeitpunkt ausmacht, wo ich gerade mal die Tür aufsperren kann, noch nicht richtig sitze und das Handy (extra angeschafft für den Chat *g*) klingelt. Zum einen, ein äußerst reizvoller Gedanke für mich, zum anderen, die Befürchtung, z.B. Riesenärger im Job und dann? Ich denke, hätte er mich damals in eine solche Situation gebracht, ich wäre einfach sauer auf ihn gewesen. Damals noch dachte ich, einer von uns beiden müsse dabei sein Gesicht verlieren. Gedanken von heuteHeute hingegen, als Sklavin, sehe ich es ganz anders. Ich weiß, dass ich blitzschnell entscheiden könnte, ja, ich bin Sklavin, ich gab ihm das Recht dazu, so zu entscheiden und das Telefonat annehmen würde (ob es dann ein lustvolles oder doch eher "belehrendes Telefonat meinerseits werden würde, das ist ein anderes Thema *grins*). Oder aber, ich würde erkennen, diese Situation würde mich im Moment absolut überfordern. Das Telefonat jedoch anzunehmen, dem Gesprächspartner ruhig und klar zu sagen, dass Umstände sind, die momentan ein solches unmöglich machen, es wäre keine Schwierigkeit für mich und der Gedanke, dass entweder mein Top oder ich das Gesicht verlieren könnten, der ist mittlerweilen weit weg von mir. Denn, sind wir irgendjemanden zu etwas verpflichtet? Ich denke Nein.Ich habe mittlerweilen den Gedanken in mir verinnerlicht, letztendlich entscheiden zu können. Es würde anschließend ein Gespräch zwischen uns beiden erfolgen, ob diese richtig oder falsch und dementsprechend wäre die Handlung (Trost oder Konsequenz) von seiten meines Tops. Tja... Sklavin sein kann stark machen *lächel*. |
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23.05.2008 |